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12.11.2020: Um die Sicherheit in Pflegeheimen, Arztpraxen und Apotheken zu erhöhen, finden regelmäßig Schulungen für medizinisches Personal in der CoronaAmbulanz Mayen statt. Seit Anfang November gibt es zweimal wöchentlich einen Sachkundekurs für medizinische Pandemiehelfer. Hier wird die korrekte und sichere Durchführung der Probenentnahme beim Oropharyngealabstrich und Nasopharyngealabstrich für PCR und Antigenschnelltest trainiert.

9.11.2020: Räumliche Trennung von Menschen mit Infektsymptomen und symptomfreien Menschen. Ab 10.11.2020 werden symptomfreie Menschen, die einen Coronatest benötigen (Reiserückkehrer, Kontaktpersonen 1. Grades, vom Gesundheitsamt aufgefordert etc.) über einen separaten Eingang geleitet (grüne Tür, Eingang B). Hier stehen dann eine, räumlich von den Infektpatienten getrennte Anmeldung und nichtärztliche Pandemiehelfer zur Verfügung, die ausschließlich einen Abstrich durchführen.

Mit Erkältungssymptomen jeder Art oder Fieber darf weiterhin die rote Tür (Eingang C) verwendet werden. Nur hier gibt es ärztliches Personal und entsprechende Praxisleistungen (Krankmeldung und Untersuchung, Rezepte, Blutabnahme etc). 

25.10.2020: Die Infektionszahlen steigen wieder. Aufgrund des hohen Testaufkommens werden ab dem 2.11.2020 symptomfreie Bürger (Reiserückkehrer oder Kontaktpersonen 1. Grades) getrennt von den symptomatischen Patienten in eigenen Untersuchungsräumen der Coronaambulanz gestestet. Hierzu stellt das Krankenhaus zusätzliches Personal zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt wie gewohnt ohne Termin an den Schaltern der Registratur im Gebäudeteil C der Weiersbach Sporthalle.

von 15.9.2020: Reiserückkehrer aus RKI-Risikogebieten haben weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Testung. Sie sollten in den ersten drei Tagen nach Rückreise einen Abstrichtest vornehmen lassen. Der Test ist aber noch bis zu 10 Tagen nach Einreise kostenlos. Hierzu ist jedoch weiterhin ein Reisenachweis erforderlich.

Symptomfreie Rückreisende aus Nicht-RKI-Risikogebieten haben keinen Anspruch auf kostenlose Testung, können sich aber auf Selbstzahlerbasis testen lassen und erhalten eine Privatrechnung.

17.8.2020: Die Corona-Ambulanz steht ausdrücklich den Reiserückkehrern aus dem Ausland zur Testung offen. Die gesetzliche Frist lässt eine kostenlose Testung bis zu 72 Stunden nach Einreise zu. Während weiterhin Ärzte alle Patienten mit Symptomen untersuchen, werden die Abstriche an gesunden Rückreisenden, auch von medizinischem Helferpersonal durchgeführt.

6.8.2020: Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt und die Corona-Sprechstunden in den Praxen sind gut ausgelastet. Kreisverwaltung und Gesundheitsamt empfehlen die Öffnung der Corona-Ambulanz zum 17.8.2020

4.8.2020:  Mit Beginn der Sommerferien und der Urlaubsreisen steigen die Testzahlen wieder an. Urlaubsrückkehrer können sich innerhalb von 72 Std nach Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Um die Hausarztpraxen und Coronasprechstunden zu entlasten, öffnet die CoronaAmbulanz in der Weiersbachhalle bedarfsorientiert zusätzlich, wenn es die Situation erfordert.

Der Ambulanzstatus auf der Startseite zeigt täglich an, ob die Weiersbachhalle als CoronaAmbulanz in Betrieb ist.

15.7.2020: Aufgrund der deutlich zurückgegangenen Fallzahlen, wurde die CoronaAmbulanz in der Weiersbachsporthalle am 15.7.2020 vorerst geschlossen. Abstriche werden in den Coronasprechstunden der teilnehmenden Arztpraxen bzw in der Hausarztpraxis durchgeführt.


Die CoronaAmbulanz wurde etabliert um ein mögliches Katastrophenszenario abzumildern. Aus Erfahrungen in anderen Hotspots ist bekannt, dass die Bewältigung einer Epidemie in erster Linie davon abhängig ist, wie schnell und wieviele Tests durchgeführt werden können und davon, wie sehr das Infektionsgeschehen aus den Notaufnahmen der Krankenhäusern und Arztpraxen herausgehalten werden kann.

Die Weiersbach-Sporthalle erfüllt alle Anforderungen an einen effektiven Seuchenschutzeinsatz:

Abstrichstelle des Gesundheitsamtes um Infektionsherde einzudämmen:

Die Halle wurde so geplant, dass bei einem Infektionsausbruch auch größere Gruppen von Menschen rasch und effizient untersucht werden können. Nach der Erfassung über das Gesundheitsamt erfolgt sofort der Rachenabstrich. 

Entlastung der Krankenhäuser und Bereitschaftsdienstzentralen:

Im Katastrophenfall könnten die Notaufnahmen der Krankenhäuser keine ambulanten Patienten mehr mit versorgen. Krankenhäuser wären dann ausschließlich für schwer erkrankte  Patienten zuständig.

Die Bereitschaftsdienstzentralen der Hausärzte könnten ebenfalls überfordert und überlaufen sein. Auch die Räumlichkeiten der Bereitschaftsdienstzentralen sind für einen größeren Andrang von Infizierten oder zum Rachanabstrich wartenden Menschen nicht ausgelegt.

Entlastung der Arztpraxen:

In Ländern die schwer vom Coronavirus betroffen wurden, haben wir gelernt, dass viele Ansteckungen in Wartezimmern von Arztpraxen und überfüllten Notaufnahmen stattfanden. Auch Ärzte, Ärztinnen und Pfleger/innen wurden rasch infiziert und fehlten dann krankheitsbedingt in der Versorgung.

Die CoronaAmbulanz ist daher auch eine vollwertige Arztpraxis. Alle Patienten, die eine ansteckende Infektionskrankheit haben, können hier behandelt werden. Die Niedergelassenen Haus- und Fachärzte wechseln sich im Dienst vor Ort ab. Blutabnahmen, Ultraschall, Untersuchung, Rezepte und Krankschreibungen werden durchgeführt. 

So bleiben die Arztpraxen und Notaufnahmen für Risikopatienten ansteckungsfrei.

  • Anfahrt und Parken

    Kostenlose Parkplätze direkt hinter dem LIDL und auf dem Viehmarkt stehen in großer Zahl zur Verfügung

  • Öffnungszeiten

    Siehe Startseite

    Nur wenn "BETRIEBSBEREIT"-Status

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